Mein Job bei den Gebr. Tonsor (Farben & Raumgestaltung)

Frau Feigl (37 Jahre), Raumausstatterin

Was genau machen Sie bei den Gebr. Tonsor?

Ein klassischer Arbeitstag sieht wie folgt aus: Ich schreibe Angebote, berate Kunden, messe Fenster und Räume aus, erstelle Farb- und Wohnkonzepte, suche nach passenden Farben und Stoffen - ich bin Raumausstatterin, ich mache Räume schön. Ich betreue sozusagen Objekt- und Privatkunden vom ersten Telefonklingeln bis zur letzten Schraube beziehungsweise dem letzten Nadelstich. Wir bei Tonsor machen hauptsächlich Wand, Boden, Fenster und Sonnenschutz. 

Was fasziniert Sie an diesem Beruf?

Der schönste Moment ist, wenn die Kunden sich auf mich und meine Beratung einlassen. Dieses Leuchten in den Augen, wenn der Raum fertig gestaltet und der Kunde zufrieden ist, ist unbezahlbar. Ich treffe jeden Tag neue Leute. Das ist aufregend. Raumausstatterin ist ein sehr kreativer Beruf. Ich habe noch das Handwerk gelernt, also Polstern, Nähen und alles was dazugehört - ein spannendes Handwerk. Außerdem finde ich den Beruf sehr abwechslungsreich. Ich sehe den Kunden, sehe die Wohnung, bestelle den Stoff, verarbeite den Stoff und sehe dann auch, wie dieser am Fenster hängt. Wo kann man heutzutage schon noch das Endprodukt sehen, welches man selbst gefertigt hat? Solche Jobs sind selten.

Warum haben Sie sich für die Gebr. Tonsor, ein Berliner Unternehmen, entschieden?

Anfangs war es eigentlich mehr Zufall. Ich habe 12 Jahre in Stuttgart gelebt und gearbeitet. Eine Kollegin ist von den Gebr. Tonsor zu meiner Stuttgarter Firma gewechselt. Plötzlich habe ich mich intuitiv fragen gehört „Sag mal, suchen die eigentlich noch in Berlin?“ Zwei Wochen später habe ich hier angefangen zu arbeiten. Herr Tonsor hat mich vom ersten Moment an unterstützt. Er hat mir beispielsweise eine Wohnung vermittelt, eine echte Traumwohnung mitten in Charlottenburg. Der Zusammenhalt in der Firma ist toll, Chef und Chefin sind unbezahlbar - das Arbeitsklima ist sehr liebevoll. Tonsor ist sozusagen meine zweite Berliner Familie geworden. Würde ich nachts um vier Uhr auf der Autobahn stehen bleiben und meine Chefs um Hilfe bitten, wären sie da. Ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen. Und Berlin? Ich mag den direkten Umgangston, die Mischung verschiedener Kulturen und Menschen und dass es hier nicht ganz so warm ist wie in Stuttgart. Trotz Großstadt ist es in Berlin möglich, das Gefühl von Zuhause zu spüren. Ich bin sehr glücklich hier.