Arbeiten in Berlin: Gehalt

Ist ein Unternehmen an die Berliner Tarifbestimmungen gebunden, gelten die Gehaltsregelungen aktueller Tarifverträge. Wenn nicht, wird das Gehalt in der Regel frei verhandelt und richtet sich dabei nach Qualifikation, Berufserfahrung und Branche. Das jährliche Durchschnittsbruttogehalt einer Fach- und Führungskraft in Berlin liegt bei 43.353 Euro.

Der Ruf, dass in Berlin das Gehalt unter dem bundesdeutschen Niveau liegt, ist längst Vergangenheit. Wichtig beim Thema „Gehalt“ ist, dass die Lebenshaltungs­kosten in Berlin, im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten, geringer sind. Das bedeutet: Miete, Strom, Gas, Lebensmittel und Alltägliches ist viel günstiger als beispielsweise in anderen Großstädten wie Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main. Somit ist Berlin, im Zusammenspiel von Gehalt und Lebenshaltungskosten, im bundesdeutschen Verdienst­durchschnitt zu begreifen.

Sicher in den Job: Arbeitsvertrag

Wenn Sie einen Arbeitsvertrag mit einem Berliner Arbeitgeber abschließen, gelten die Konditionen, die Sie in Vorgesprächen und Verhandlungen mit dem zukünftigen Arbeitgeber gefixt haben. Ein Arbeitsvertrag wird fast immer schriftlich geschlossen und sollte folgende Punkte auf jeden Fall enthalten:

  • Name und Anschrift
  • Vertragsbeginn (Beginn des Arbeitsverhältnisses)
  • Befristung (ja oder nein)
  • Probezeit (Dauer der Probezeit)
  • Arbeitsort
  • Tätigkeitsbeschreibung
  • Arbeitsentgelt (Zuschläge, Prämien, Regelung über Steuern und Abgaben)
  • Arbeitszeit (in der Regel: 5-Tage-Woche, 40 Stunden pro Woche, acht Stunden pro Tag plus eine Stunde Mittagspause)
  • Kündigungsfristen
  • Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen (besondere Regelungen, bitte beim Arbeitgeber erfragen)
  • Urlaubstage (gesetzlicher Mindesturlaub: 24 Tage)

UNSER TIPP: Wenn Sie sich beim Checken Ihres Arbeitsvertrages unsicher fühlen, lassen Sie sich anwaltlich beraten.