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Wenn Sie  eine Wohnung oder ein Haus in Berlin suchen, haben Sie die Wahl zwischen zwölf Wohnbezirken und verschiedenen Wohnmöglichkeiten. Ob Altbau, Neubau, Townhouse, Hausboot, Stadtvilla oder Bungalow – die Hauptstadt bietet eine wahre Vielfalt zum Mieten und Kaufen.

Wer die große Stadt spüren will, zieht nach Kreuzberg, Neukölln oder Tempelhof-Schöneberg. Wer im Grünen wohnen möchte, ist in Steglitz-Zehlendorf, Spandau oder Treptow-Köpenick gut aufgehoben. Egal für welche Wohnlage Sie sich entscheiden, Berlin punktet mit einer guten Verkehrsanbindung und Infrastruktur in jedem Bezirk. 

UNSER TIPP

Werfen Sie einen Blick in unsere Rubrik „Bezirke & Kieze“. Dort finden Sie eine Kurzbeschreibung aller Berliner Wohngegenden.

Im Durchschnitt leben rund 1,12 Millionen Berliner*innen innerhalb und 2,63 Millionen Berliner*innen außerhalb des S-Bahn-Rings. Demnach konzentrieren sich auch die meisten Neubauprojekte der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften auf die Berliner Außenbezirke. Im Jahr 2019 fallen 20 Prozent der geplanten Wohneinheiten auf Lichtenberg, 16 Prozent auf Marzahn-Hellersdorf, 14 Prozent auf Spandau und hingegen nur 5 Prozent auf Mitte und lediglich 1 Prozent auf Charlottenburg. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Wohnungssuche. 

Wenn Sie in Berlin eine Immobilie kaufen oder mieten wollen, helfen Ihnen ortsspezifische Immobilienportale einen Überblick über die Situation des Marktes zu bekommen. Einige Portale kosten Gebühren, andere nicht. Einige Portale sind kleiner, andere größer. Nutzen Sie den Immobilienportalvergleich von Vergleich.org, um das passende Immobilienportal für Sie zu finden!

Über 85 Prozent der Berlinerinnen und Berliner leben in einer Mietwohnung. Die sechs größten Wohnungsbaugesellschaften der Stadt sind: 

  • degewo
  • GESOBAU
  • GEWOBAG
  • HOWOGE
  • STADT UND LAND
  • WBM
  • die Landeseigenen 

Im Jahr 2012 hat der Berliner Senat ein „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ geschlossen. Diese Entwicklung wirkt sich vorteilhaft auf den Mietspiegel von mehr als 1,6 Millionen Berliner Miethaushalten aus. 

Im Jahr 2015 haben der Bundestag und der Bundesrat die sogenannte Mietpreisbremse in Berlin verabschiedet. Das Mietrechtsnovellierungsgesetz begrenzt den Anstieg der Berliner Mieten von diesem Zeitpunkt an gesetzlich. Somit dürfen Neuanmietungen nur noch maximal 10 Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete liegen. Die örtliche Vergleichsmiete orientiert sich am Mietspiegel der Hauptstadt. Diesen können Sie online abfragen.

Neubauten, die erstmalig vermietet werden, sind von der Mietpreisbremse ausgenommen. Das neue Gesetz verändert auch den Umgang mit Maklergebühren. Ab sofort zahlt derjenige die Maklergebühren, der den Makler beauftragt. Dies ist in den meisten Fällen der Vermieter.

Auf der Website der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften können Sie Wohnungen gezielt nach Bezirken, Mietpreis, Wohnfläche und Ausstattung suchen.

Wenn Sie eine Berliner Wohnung mieten, müssen Sie in der Regel eine Mietkaution zahlen. Die Mietkaution dient zur Absicherung aller Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis und beträgt ein bis drei Nettokaltmieten (Monatsmieten).

UNSER TIPP

Sollte der Vermieter die Mietkaution anlegen, achten Sie darauf, dass diese auf ein insolvenzfestes Konto überwiesen wird. Sobald Sie aus der gemieteten Wohnung ausziehen, verlangen Sie umgehend die Rückzahlung der Mietkaution.

Tipps zur Wohnungssuche in Berlin

Damit Sie schnell und unkompliziert eine Wohnung finden, beachten Sie Folgendes.

  • Fixieren Sie vor der Wohnungssuche Ihre Vorstellung von Größe, Ausstattung und Mietpreis der Wohnung – Kompromisse erhöhen Ihre Chancen.
  • Erkundigen Sie sich vorab nach der passenden Wohngegend – so grenzen Sie Ihren Suchradius ein.
  • Beachten Sie auch Inserate ohne Bild – da diese eher weniger geklickt werden, erhöht sich Ihre Chance auf die Wohnung.
  • Checken Sie vorab den Mietspiegel der Wohngegend – so haben Sie einen Maßstab beim Thema „Mietpreis“.
  • Fragen Sie den Vermieter nach der Zusammensetzung der Nebenkosten – orientieren sich diese am Vormieter, erkundigen Sie sich, wie viele Personen zuvor in der Wohnung lebten. Lassen Sie sich bei Unklarheiten den Energieausweis zeigen. Besitzt die Wohnung eine Gastherme, sind Warmwasser und Heizkosten nicht in den Nebenkosten erhalten.
  • Nehmen Sie direkten telefonischen Kontakt mit dem Anbieter auf und klären Sie, welche Unterlagen zur Besichtigung mitzubringen sind.
UNSER TIPP

Nutzen Sie unsere Checkliste Wohnungsbewerbung (PDF, 152 kB) – Übersicht der Unterlagen, die Sie für die Bewerbung auf eine Berliner Wohnung brauchen.

Über unseren Lotsenpunkt Berliner Wohnungsportale werden Sie direkt auf Berliner Mietangebote verschiedener Anbieter geleitet. Viel Glück bei der Wohnungssuche!

Der „Haushaltseinkommen-Miet-Check“ der Berliner Morgenpost hat die aktuellen Berliner Mietpreise unter die Lupe genommen. Durch die Eingabe Ihres durchschnittlichen monatlichen Einkommens und der gewünschten Zimmeranzahl erfahren Sie, wie teuer eine Wohnung in Ihrer Traumgegend ist.

Eigentumswohnung in Berlin kaufen oder Haus bauen

Immer mehr Berliner und Berlinerinnen entscheiden sich für Wohneigentum als Kapitalanlage und Altersvorsorge. Aufgrund des steigenden Interesses werden zunehmend Wohnungen und Häuser zum Kauf angeboten. In unseren Lotsenpunkten finden Sie Unterstützung bei der Suche nach Eigentumswohnungen sowie nützliche Links für den Bau eines Hauses in Berlin.

Schufa-Auskunft Berlin

Egal ob Sie eine Wohnung mieten, kaufen oder ein Haus bauen wollen – Ihr Vermieter oder Verkäufer wird nach einer Schufa-Bonitätsauskunft fragen. Diese informiert über privat-wirtschaftliche Lage, die finanzielle Zahlungswilligkeit und prognostiziert Ihre Bonität. Kurz gesagt: Die Schufa-Bonitätsauskunft gibt dem Vermieter oder Verkäufer Sicherheit darüber, dass Sie nicht verschuldet sind und Ihre Miete beziehungsweise die Kreditraten für das Haus oder die Wohnung zahlen können. 

Die Schufa (Schutzgemeinschaft der allgemeinen Kreditsicherung) arbeitet mit rund 8.500 Vertragspartnern zusammen, die dem Unternehmen Auskunft über Ihre laufenden und ehemaligen Kredite geben. Zu den Vertragspartnern gehören vor allem die Banken, aber auch Telekommunikationsanbieter oder Versandhäuser.

Die Auskunft kostet zwischen 14,95 Euro und 29,95 Euro und ist in ausgewählten easycredit Shops oder Postbankfilialen erhältlich. Alternativ können Sie die Bonitätsauskunft auch online oder telefonisch beantragen.

Wichtig: Bringen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass und die Meldebescheinigung zur Beantragung mit.

UNSER TIPP

Bemühen Sie sich selbstständig um eine Schufa-Bonitätsauskunft und legen Sie diese in Kopie Ihren Bewerbungsunterlagen für eine Wohnung oder ein Haus bei. So steigern Sie die Chance, einen Mietvertrag abzuschließen.

Wohnen auf Zeit in Berlin

Wenn Sie nicht gleich eine Wohnung finden bzw. auf der Suche nach einer Wohnung zur Untermiete oder Zwischenmiete sind, empfehlen wir ein Hotel oder ein Zimmer auf Zeit als vorübergehende Unterkunft. Dies verschafft Ihnen Zeit, um in Ruhe nach der passenden Wohnung oder dem passenden Haus zu suchen. Möblierte oder unmöblierte Zimmer beziehungsweise Apartments finden Sie am besten im Internet. Wohnen auf Zeit ist in Berlin meist provisionsfrei.

Wohngemeinschaft in Berlin

Wer nicht alleine wohnen möchte oder dessen Geldbeutel etwas enger geschnürt ist, dem empfehlen wir eine Wohngemein­schaft (kurz: WG). Als Wohngemeinschaft wird ein Zusammenleben unabhängiger Menschen bezeichnet, die sich Bad, Küche und optional ein Wohnzimmer teilen. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Die WG ist eine beliebte Wohnform unter den Berlinern und Berlinerinnen.

Wohnen trifft Arbeiten: Co-Living in Berlin
© iStockphoto.com/svetikd

Wohnen trifft Arbeiten: Co-Living in Berlin

Wohnen und Arbeiten unter einem Dach? Ja, das geht. Co-Living ist der neue Trend in Berlin! Wer sich in seiner Arbeitsumgebung zu Hause fühlt und auf eine Community nicht verzichten möchte, für den ist Co-Living bzw. Co-Housing die richtige Wahl.

Der moderne Wohntrend ist vor allem für Neuberliner*innen geeignet, die sich gern vernetzen und von entstehenden Synergien profitieren möchten. Wenn Sie Wert auf einen flexiblen Mietvertrag sowie Unterstützung bei Angelegenheiten wie Meldebescheinigungen oder Rechnungen legen, sollten Sie sich mit dieser Wohnform vertraut machen. Hier sind Sie nie allein und genießen neben der Anwesenheit von anderen Mietern auch Specials wie beispielsweise High-Speed-Internet oder eine regelmäßige Reinigung der Mieträume. Probieren Sie es aus!

Innovativer Wohnraum: Pod-Living Spaces

Innovativer Wohnraum: Pod-Living Spaces
© robinhood.berlin

Der allerneuste Wohntrend in Berlin ist das Wohnen in Pod-Living Spaces. Im Jahr 2020 sollen die ersten Spaces in Berlin-Mitte eröffnen. Doch was ist das? Wir verraten es Ihnen. „Pods“ sind kleine Schlafkapseln, die in Gemeinschaftsanlagen installiert werden. Sie halten Fremdgeräusche ab und sind nachhaltig konstruiert. Doch das eigentliche Zuhause ist die Community um die Pods. Der „Space“ gleicht einer Wohnanlage mit gehobenen Standard. Hier gibt es Gärten, Küchen, Pools, Fitnessräume und mehr.

Wichtig: Die Pods können ausschließlich für einen kurzenZeitraum per App oder Web gemietet und auch wieder gekündigt werden. Ein Langzeitmietvertrag ist nicht möglich. Ist ein Pod frei, ist er online auch verfügbar. Momentan gibt es eine Warteliste des Unternehmens ROBYNHOOD, in die Sie sich eintragen können, um Mieter der ersten Berliner Pods zu werden.