Andreas Leo Eisenring (27 Jahre)

fühlt sich von Berlin kreativ angezogen.

Wo arbeiten Sie?

Ich arbeite als Projektmanager bei Mediaplanet. Mediaplanet ist ein global aufgestelltes Verlagshaus und ich bin im Berliner Office tätig. Wir veröffentlichen deutschlandweit Sonderpublikationen in der Tagespresse. Sprich, wir sind mit eigenen Kampagnen, die wir für unsere Werbekunden entwickeln, in den größten Medien des Landes vertreten. Die Kampagnen sind thematisch sehr vielfältig – von Familie über Finanzen bis hin zum Thema Gesundheit. 

Mein Aufgabenbereich ist sehr breit gefächert. Hauptsächlich halte ich jedoch den Kontakt zum Kunden und zu den Kooperationspartnern der Kampagnen, die ich betreue, via Telefon, E-Mail oder auch persönlich in Meetings. Dafür bin ich in Berlin, aber auch deutschlandweit unterwegs. Zudem betreue ich das Social-Media-Profil des Berliner Büros. Bei Mediaplanet hat jedes Office sein eigenes Instagram-Profil und ich bin quasi für den Berliner Kanal zuständig. Dafür kreiere ich Content, spiele diesen aus und kümmere mich um den stetigen Anstieg unserer Followerzahl. 

Warum haben Sie sich für Berlin entschieden?

Das hat 1000 Gründe! Der primäre Grund ist jedoch, dass ich mich von Berlin kreativ angezogen gefühlt habe. Ich komme ursprünglich aus dem Schwarzwald und konnte mich in meiner Heimat nie richtig kreativ entfalten. Diese kreative Erfüllung, nach der ich mich immer gesehnt habe, habe ich jetzt in Berlin gefunden. Hier kann ich mich komplett ausleben. Berlin ist für mich das perfekte Match. 

Wer oder was hat Ihnen die erste Zeit in Berlin erleichtert?

Meine Freunde, die hier schon gelebt haben. Dort konnte ich die ersten beiden Monate auf der Couch schlafen. Durch sie habe ich auch Jobportale und Wohnungsbörsen kennengelernt, was mir in der ersten Zeit sehr geholfen hat. So konnte ich schnell mein eigenes Nest bauen. 

Was lieben Sie an Berlin?

Ich liebe alle Menschen, alle Farben, alle Gesichter, alle Bewegungen in Berlin, die ich täglich wahrnehme. Das inspiriert mich so sehr. Am meisten liebe ich den berühmten „Späti-Moment“, in dem du mit Freunden vor einem Spätkauf sitzt, etwas trinkst, quatschst, die Stadt genießt und von einem Späti zum nächsten ziehst. Das ist für mich 100 % Berlin! 

Wenn Sie einem Neuberliner einen Tipp geben könnten, welcher wäre dies?

Geh’ auf jeden Fall ins Betty’n’Caty im Prenzlauer Berg! Das ist mein absolutes Lieblings-Brunch-Café. Da gibt es die besten French Toasts der ganzen Stadt. So lecker!