Seda-Nurten Kutlar-Keler (27 Jahre)

findet die Work-Life-Balance in Berlin einzigartig.

Wo arbeiten Sie? 

Ich arbeite als Assistentin der Geschäftsführung bei der WHITEvoid GmbH. WHITEvoid ist ein Unikat in der Agenturszene. Wir sind sowohl eine Kreativagentur, die unglaubliche Ideen sowie Produkte konzipiert und entwickelt, zum anderen sind wir ein starker Name im Bereich der kinetischen Lichttechnik. Unter unserem Markennamen Kinetic Lights kommen unsere eigens entwickelt und produzierten Winden und Light Fixtures auf verschiedenen Veranstaltungen zum Einsatz. Das kann man dann auf einer Messe, einer Konzerttournee oder bei der Deep Web Performance beim Festival of Lights in Lyon bestaunen. Ich weiß, bei uns ist der Name „WHITEvoid“ Programm. Aus einem leeren Raum machen wir ein dreidimensionales Erlebnis, das lang im Gedächtnis bleibt. 

Mein Job ist auch ein Mix aus Team- und Officemanagement. Ich sorge unter anderem dafür, dass wir bei all den anstehenden Projekten noch den Terminüberblick behalten – auf der anderen Seite unterstütze ich unseren Head of Personnel Strategy. Wir konzipieren gemeinsam die Zukunftsvision des Unternehmens und kümmern uns darum, dass WHITEvoid gesund wächst. Teamförderung, Recruiting, Employer Branding, Zeitmanagement – all diese Bereiche gehören unter anderem zu meinen Aufgaben.

Warum haben Sie sich für Berlin entschieden?

Ich bin gebürtige Berlinerin und vor vier Jahren nach Istanbul gezogen, da mein Mann und ich Lust auf eine größere Stadt hatten. Dort habe ich für einen großen Konzern im Innovationsmanagement gearbeitet. Jedoch hat mich nach einiger Zeit das Heimweh eingeholt. Ich habe meine Familie vermisst. Berlin ist einfach meine Heimat und bietet unglaubliche Chancen für junge und kreative Köpfe. 

Wer oder was hat Ihnen die erste Zeit in Berlin erleichtert?

Meine Familie und Freunde. Sie haben mich mit offenen Armen empfangen und somit die erneute Integration erleichtert. Außerdem war es hilfreich, dass ich direkt nach einem Monat einen neuen Job gefunden habe. Der direkte Jobeinstieg war einfach hilfreich, um meine Strukturen in Berlin wieder zu festigen. 

Was lieben Sie an Berlin?

Ich mag es, dass so viele verschiedene Menschen an einem Ort leben. Das Multikulturelle prägt die Menschen, die hier leben und macht Berlin zu einer offenen sowie toleranten Stadt. Zudem muss ich sagen, dass die Work-Life-Balance in Berlin beispielsweise viel besser ist als in Istanbul. Dort hatte ich zwar nur eine halbe Stunde Entfernung zum Meer – war aber nicht so viel am Wasser wie hier in Berlin. Ich liebe die Spree und die umliegenden Seen. Dort kann ich entspannen. 

Wenn Sie einem Neuberliner einen Tipp geben könnten, welcher wäre dies?

Haben Sie keine Angst vor der Berliner Schnauze! Die Berliner sind sehr freundliche Menschen. Nehmen Sie sich die Zeit und vor allem lassen Sie sich Zeit, die Stadt und ihre Menschen kennenzulernen. Dass Sie im Alltag hier und da mal angeschnauzt werden, gehört einfach dazu und ist selten persönlich gemeint. Bleiben Sie offen!